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Sikkim, Bhutan & Nepal Bildungsreise:

Länderinformationen

Sikkim, Bhutan & Nepal – Im Land des Donnerdrachens

Inmitten der Bergwelt des Himalayas erwartet Sie eine Bildungsreise in drei faszinierende Länder: Sikkim, einen der kleinsten Bundesstaaten Indiens, das buddhistische Königreich Bhutan und Nepal, das höchste Land der Welt. Diese Rundreise führt Sie zunächst zu den Teeplantagen Darjeelings und durch die üppige Vegetation Sikkims in die Hauptstadt Gangtok. Von hier aus fahren Sie über Land nach Bhutan, das „Land des Donnerdrachens“. Die Hauptstadt Thimphu, Paro und das Tigernest, das heiligste Kloster des Landes, sind nur einige Stationen Ihrer Bildungsreise. Nie waren Sie während der Rundreise dem Dach der Welt so nahe wie auf dem Flug nach Nepal. Den Abschluss dieser Rundreise bilden ein Besuch der Hauptstadt Kathmandu und der ehemaligen Königsstadt Bhaktapur.  

Erleben Sie Ihre UNIQUE Moments dieser Rundreise mit uns.

Covid 19 in Sikkim, Bhutan & Nepal

Aufgrund der sich weltweit dynamisch ändernden Lage hinsichtlich der Corona-Pandemie informieren wir Sie gerne telefonisch, oder schriftlich über die aktuelle Situation in Sikkim, Bhutan & Nepal.

Allgemeine Einreisebestimmungen nach Sikkim, Bhutan & Nepal

Indien: Für die Einreise nach Indien benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum. Vor Abreise muss online eine Visagenehmigungsnummer beantragt werden, das Visum wird dann bei Einreise am Flughafen in Delhi in den Pass gestempelt. (z.Z ,- p.P. USD 25,-) Informationen zum Vorgehen finden Sie im beigefügten Merkblatt. Alle Teilnehmer benötigen einen gültigen Reisepass (noch mind. zwei freie Seiten), der bei Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Der Nachweis eines Rückflugtickets ist erforderlich.

Das Online Visum kann 30 Tage vor Einreise hier beantragt werden: https://indianvisaonline.gov.in/evisa/Registration

Nähere Informationen werden Ihnen ca. 4 Wochen vor Abreise zugeschickt.

Buthan: Für die Einreise nach Bhutan benötigen deutsche Staatsangehörige einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Ausreise gültig ist und vor Einreise eine Visagenehmigung. Die Visagenehmigung holt UNIque Reisen beim „Tourism Council of Bhutan“ für Sie ein. Die Gebühr von 40,- US-$ ist im Reisepreis inkludiert.

Nepal: Für die Einreise nach Nepal benötigen deutsche Staatsangehörige ebenfalls ein Visum, welches Sie bei Einreise am Flughafen in Kathmandu erhalten. Die Kosten hierfür (USD 25,-) sind vor Ort bei Einreise zu zahlen. Um die Einreise zu erleichtern, holt UNIque Reisen vorab eine Genehmigungsnummer für Sie ein.

Die Gebühr für ein 15 Tage gültiges Touristenvisum beträgt 30,- US$; ein Passfoto ist am Flughafen vorzulegen. Visagebühren können auch in EUR oder anderen konvertiblen Währungen bezahlt werden, die von der Bank am Flughafen zum Dollar-Tageskurs umgerechnet werden.

Um den Vorgang am Flughafen zu vereinfachen, kann auch vorab eine Genehmigungsnummer online beantragt werden unter: http://online.nepalimmigration.gov.np

Für Reisende anderer Nationalitäten gelten möglicherweise für beide Länder andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundigen Sie sich beim zuständigen Konsulat.

Impfungen und Gesundheit für Reisen durch Sikkim, Bhutan & Nepal

Generell sind für Indien, Nepal und Bhutan keine Impfungen vorgeschrieben.

Das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int).

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Dengue-Fieber:

Dengue-Fieber wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und ein Hautausschlag kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Malaria oder Grippe verwechselt werden. In Einzelfällen können schwere Verläufe mit ernsthaften Gesundheitsschäden oder Todesfolge auftreten. Es gibt keine Impfung und keine wirksamen Medikamente gegen die Dengue Viren. Eine sorgfältige Expositionsprophylaxe, wie unten für Malaria beschrieben, ist die einzig mögliche Schutzmaßnahme. In Bhutan kommt das Fieber besonders im Südwesten des Landes und in Nepal im Süden des Landes, während und unmittelbar nach der Regenzeit auch in den mittleren Landesteilen bis in Höhen von circa 2000 Metern vor.

Cholera:

In Nepal und besonders auch im Kathmandu-Tal registriert man bei Beginn des Monsuns eine Zunahme von Cholera-Erkrankungen. Das Infoblatt „Cholera“ informiert über persönliche Vorsichtsmaßnahmen. Sie finden es unter den Merkblättern des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

Durchfall- und Darmerkrankungen:

Oberflächengewässer können mit fäkalen Keimen und ggf. mit chemischen Schadstoffen kontaminiert sein, auch wenn sie in der landwirtschaftlichen Produktion verwendet werden. Durchfallerkrankungen sind überall in beiden Ländern ganzjährig häufig. Leitungswasser, auch in den Städten, hat keine bzw. nur selten Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte, möglichst kohlensäurehaltige Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss gründlich abzukochen, zu filtern oder chemisch zu desinfizieren. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur Trinkwasser verwendet werden. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut durchgebraten worden sein. Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.

Geographisch bedingte Erkrankungen:

Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z. B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet, Frühsymptome falsch gedeutet und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden.

Beschwerden, die Hinweise auf eine beginnende Höhenkrankheit geben können, sind: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Desinteresse und Leistungsabfall. In diesem Fall ist Rast und Ruhe bis zur Beschwerdefreiheit geboten, ein weiterer Aufstieg verbietet sich. Treten u. a. Schlaflosigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, Atemnot oder Erbrechen auf, sollte unverzüglich mit dem Abstieg begonnen werden – nie alleine, sondern immer in Begleitung. Das ist auch dann der Fall, wenn Frühsymptome innerhalb von 24-36 Stunden nicht vollständig verschwinden.

Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung eines Arztes oder eines erfahrenen Bergführers wird dringend gewarnt. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

Malaria:
Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Personen häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.

In Bhutan besteht in Lagen unter 1.700 Metern ganzjährig ein geringes bis mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen, besonders in den Sommermonaten von Mai bis Oktober. Das Risiko ist im südlichen Tiefland am höchsten und nimmt nach Norden mit zunehmender Höhe ab. Die Distrikte Bumthang, Gaza, Haa, Paro und Thimphu gelten als malariafrei. Bei zirka 70 % der registrierten Malariafälle handelt es sich um Malaria tropica. Resistenzen gegen Chloroquin kommen vor.

Außer in Höhenlagen über ca. 2.000 Meter besteht in Nepal und Indien ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen, besonders in den Sommermonaten von Mai bis Oktober. Das Risiko ist im südlichen Tiefland am höchsten und nimmt nach Norden mit zunehmender Höhe langsam ab. Dabei handelt es sich in ca. 70% um die nur selten lebensbedrohliche, durch Plasmodium vivax verursachte, Malaria tertiana. In ca. 30% muss aber mit Malaria tropica Fällen gerechnet werden.

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

  • das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien
  • das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent
  • das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht
  • der Aufenthalt in Mückengeschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)

vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen von Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber und Japanischer Enzephalitis. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht empfohlen (www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen.

 Japanische Enzephalitis:

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selbst krank zu werden. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb sind ein sorgfältiger Mückenschutz und gegebenenfalls eine vorbeugende Schutzimpfung besonders wichtig. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in Bhutan in den südlichen Landesteilen und in Nepal in den südlichen Landesteilen, vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu Tal aufgetreten.

Tollwut:
Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). In beiden Ländern besteht landesweit ein Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Bhutan nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Bhutan eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann ggf. in Thimphu, in Nepal oder im Nachbarland Indien erfolgen.

Tuberkulose:
Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es möglicherweise resistente Tuberkuloseerreger auch in Bhutan und Nepal. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!

Medizinische Versorgung in Sikkim, Bhutan & Nepal

Die medizinische Versorgung ist in weiten Teilen aller drei Länder unzureichend und entspricht medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch meist nicht europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erheblich erschweren. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Kathmandu und Thimphu. Bei schweren Erkrankungen muss eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Indien oder Thailand erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist dringend notwendig. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird dringend empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de). Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Nepal und Bhutan bewusst sein.

Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht immer gesichert. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Bhutan und Nepal mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Beste Reisezeit für Bildungsreisen nach Sikkim, Bhutan & Nepal

Das Klima in Bhutan ist das ganze Jahr über angenehm. Die Temperaturen liegen durchschnittlich zwischen 15 und 20 Grad. In den Sommermonaten kann es im Süden bis zu 30 Grad warm werden. In diesem Zeitraum liegen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit höher und es kann nachts oft zu Regenfällen kommen. In den Tälern Zentralbhutans herrscht gemäßigtes Klima mit heißen Sommern und kühlen Wintern. Lediglich im Gebirge sind die Sommer kühl und die Winter extrem streng.

Die Beste Reisezeit für Bhutan ist von März bis Mai und von September bis Oktober.

Aufgrund der extremen Höhenunterschiede in Nepal und Indien/Sikkim gibt es hier sehr unterschiedliche Klimazonen. Grundsätzlich gilt, dass mit zunehmender Höhe Temperaturen und Niederschläge abnehmen. Klimatisch grob unterscheiden kann man Nepal in drei Regionen: Das subtropische Tiefland im Süden mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 25 Grad. Die Sommer sind heiß und feucht und zu Beginn des Monsuns im April/Mai kann es drückend schwül und sehr heiß werden. Die Winter sind mild und trocken. In der Nacht zeigt das Thermometer dann ca. 10 Grad und über Tag etwa 17 Grad. Im Vorhimalaya (Höhe ab 1.500 m) herrscht gemäßigtes Klima mit warmen Sommern und kühlen Wintern vor. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen ca. 10 °C im Januar und 24 °C im Juli. Im Winter kann es nachts sehr kühl werden; aber meistens bleiben die Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Im Hochgebirge (über 4.000m) herrscht alpines Klima. Die Temperaturen bleiben hier fast immer unter dem Gefrierpunkt und die Landschaft ist mit Schnee und Eis bedeckt. Dominiert wird fast das gesamte Land von Juni bis September vom Südwestmonsun. Zu dieser Zeit fallen 80 – 90% der Jahresniederschlagsmenge. Die beste Reisezeit für Nepal und Sikkim ist von September bis November und von Februar bis Mitte April.

Zeitunterschied in Sikkim, Bhutan & Nepal

Indien:

Sommerzeit = Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3,5 Stunden

Winterzeit = Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +4,5 Stunden

Bhutan:

Sommerzeit = Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +4 Stunden

Winterzeit = Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +5 Stunden

Nepal:

Sommerzeit = Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +4:45 Stunden

Winterzeit = Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +5:45 Stunden

Währung und Umtausch in Sikkim, Bhutan & Nepal

Indien:

Die nationale Währung ist die indische Rupie (INR)

Umrechnungskurse z.Z.:            1 EUR = 89,12 INR

Die Ein- und Ausfuhr der indischen Währung ist für verschiedene Personengruppen unterschiedlich geregelt und meist verboten. Verbindliche Informationen bietet die Reserve Bank of India.

Die Einfuhr von Fremdwährungen ist ab einem Betrag im Gegenwert von 5.000 US$ deklarationspflichtig (Belege gut aufbewahren). Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist bis in Höhe der bei der Einreise deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge, gestattet.

Umtauschempfehlung: Geld sollte ausschließlich bei autorisierten Stellen (Banken, Hotels und lizensierten Wechselstuben) gewechselt werden. Touristen sollten Umtauschbelege sorgfältig aufbewahren. Hotelrechnungen, Flugtickets und teilweise auch Trekking-Genehmigungen müssen von Touristen in Devisen bezahlt werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von ausreichend Bargeld, da Kreditkarten und Reiseschecks nicht überall akzeptiert werden.

Kreditkarten: Master Card und Visa, teilweise auch American Express werden in Touristengegenden akzeptiert. Einzelheiten erfragen Sie bitte bei Ihrem Kreditkarteninstitut oder Ihrer Bank.

Bhutan:

Die nationale Währung ist der Ngultrum (NU oder BTN)

Umrechnungskurse z.Z.:            1 EUR = 89,25 NU

Die Einfuhr der Landeswährung oder von Fremdwährungen ist unbegrenzt möglich. Es gilt jedoch Deklarationspflicht. Die Landeswährung darf nur bis zu 5.000 NU, Fremdwährungen hingegen unbegrenzt ausgeführt werden. Indische Rupien werden zum Teil als Währung vor Ort akzeptiert.

Umtauschempfehlung: Ihr Reiseleiter tauscht Geld in die Landeswährung. Sprechend Sie ihn bitte an.

Kreditkarten: Werden sehr begrenzt akzeptiert (z. T. von großen Hotels, jedoch zeitraubend und teuer). Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten: Wenige Geldautomaten akzeptieren ausländische Karten, diese müssen das Maestro oder Cirrus-Zeichen haben. Es kann vorkommen, dass Geldautomaten nicht funktionieren oder leer sind, deshalb sollte auf eine ausreichende Versorgung mit Bargeld geachtet werden.

Nepal:

Die nationale Währung ist die nepalesische Rupie (NPR)

Umrechnungskurse z.Z.:            1 EUR = 142,82 NPR

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt erlaubt aber deklarationspflichtig (Belege gut aufbewahren). Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist bis in Höhe der bei der Einreise deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge, gestattet.

Hinweis: Die Einfuhr von Banknoten im Wert von 500 und 1.000 Indischen Rupien ist verboten.

Umtauschempfehlung: Geld sollte ausschließlich bei autorisierten Stellen (Banken, Hotels und lizensierten Wechselstuben) gewechselt werden. Touristen sollten Umtauschbelege sorgfältig aufbewahren. Hotelrechnungen, Flugtickets und teilweise auch Trekking-Genehmigungen müssen von Touristen in Devisen bezahlt werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von ausreichend Bargeld, da Kreditkarten und Reiseschecks nicht überall akzeptiert werden.

Kreditkarten: Master Card und Visa, teilweise auch American Express werden in Touristengegenden wie Kathmandu, Pokhara, Chitwan und im Gebiet des Mount Everest akzeptiert. Einzelheiten erfragen Sie bitte bei Ihrem Kreditkarteninstitut oder Ihrer Bank.

Geldautomaten: Im Kathmandu-Tal kann man Geld mit der ec-Karte abheben (Vorsicht mit der Himalaya Bank, deren Geldautomaten bisweilen unzuverlässig sind).

Fotografieren während der Bildungsreise in Sikkim, Bhutan & Nepal

Eine Reise nach Nepal und Bhutan bietet dem Fotografen eine Fülle von Motiven.

In Bhutan ist Fotografieren in der Regel überall erlaubt. Im Allgemeinen werden auch die Bhutaner gerne fotografiert. Sollte jedoch einmal jemand zu erkennen geben, dass er/sie nicht fotografiert werden möchte, so sehen Sie bitte von einem Foto ab. In der Regel ist es strikt verboten in den Innenräumen der Klosterräume und Tempel zu fotografieren. Gleiches gilt auch für die Innenhöfe des Dzongs von Thimpu, dem Amtssitz des Königs sowie einiger anderer Dzongs im Inland.

Bitte fragen Sie in Nepal und Indien die Personen, die Sie fotografieren wollen vorab, ob dies erwünscht ist. Die Nepalesen sind ein sehr freundliches Volk und werden es Ihnen in der Regel gestatten. Zeigen Sie einfach zum Dank Ihrem Gegenüber das Foto, dass Sie gemacht haben. Er oder sie wird sich sicherlich freuen. Halten Sie Abstand vom Fotografieren der Tempel – es sei denn, es ist Ihnen gestattet. Versuchen Sie keine Fotos von persönlichen Zeremonien zu machen – wie beispielsweise bei der Verbrennung der Verstorbenen in Pashupatinath.

Stromspannung in Sikkim, Bhutan & Nepal

In Bhutan beträgt die Netzspannung 230 V bei einer Frequenz von 50 Hz. Sie können Ihre Elektrogeräte in Bhutan benutzen, da die Netzspannung (230 V) mit der in Deutschland identisch ist. Da es jedoch verschiedene Steckdosentypen gibt, sollten Sie einen Adapter für Typ D und G (jeweils dreipolig) mitnehmen.

In Nepal & Indien  werden die Steckdosen Typ C, D und M verwendet. Die Netzspannung beträgt 230 V bei einer Frequenz von 50 Hz. Sie sollten einen Adapter für Typ D und M (jeweils dreipolig) mitnehmen.

Kleidung und Gepäck für Reisen nach Sikkim, Bhutan & Nepal

Bitte nehmen Sie so wenig Gepäck wie möglich mit, da Sie Ihr Gepäck immer selbst tragen müssen. Pro Person ist von Seiten der Fluggesellschaft ein Gepäckstück mit höchstens 23 Kg und ein Handgepäckstück auf dem Flug erlaubt (es gelten seit November 2006 neue Handgepäck-bestimmungen). Für Tempelbesuche bitte stets Kleidung tragen, die Schulter und Knie bedecken. Allgemein sollte aus Respekt körperbedenkende und keine figurbetonende Kleidung getragen werden. 

Ausrüstungsliste

(Diese stellt lediglich eine Hilfestellung dar ohne Gewähr auf Vollständigkeit)

  • Tagesrucksack – für kleine Ausflüge
  • Kleidung – schnelltrocknende Sommerkleidung. Für kühle Abende sollte etwas

              Wärmeres dabei sein (z.B. Fleecejacke)

  • Festes Schuhwerk (müssen keine Wanderschuhe sein!)
  • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor
  • Kopfbedeckung und Sonnenbrille
  • Schal oder Halstuch
  • Regenjacke, Wind- und Wetterschutz
  • Genügend Filmmaterial (Speichermedien) und Batterien
  • Kleines Fernglas
  • Evtl. Adapter mitnehmen
  • Fotokopien vom Pass und Ihren Tickets
  • Taschenlampe (eine Kopflampe hat sich bewährt)
  • Brustbeutel, Beinbeutel oder Geldgürtel, Innentaschen in Hemden oder Westen
  • ein leichtes Handtuch und ein mittelgroßes Badetuch
  • Mückenschutzmittel (persönlicher Tipp: „Antibrumm“)
  • Persönliche Not-Apotheke mit Pflastern, Desinfektionsmittel, evtl. Cortisonsalbe,

Durchfallmittel, Schmerzmittel, Einwegspritzen

  • Mineralsalztabletten (Elektrolyte) und evtl. Vitamintabletten

Trinkgelder in Sikkim, Bhutan & Nepal

In Reisegruppen ist es üblich, Trinkgelder in einem Umschlag zu sammeln und von einem der Reiseteilnehmer übergeben zu lassen. Als Anhaltspunkt können Sie für die Busfahrer mit etwa 2 – 3 Dollar und für die örtlichen Reiseleiter mit 3 – 5 Dollar pro Tag und Person kalkulieren.

Restaurants schlagen bereits 10 Prozent auf die Rechnung auf, dennoch ist ein kleines Trinkgeld für Kellner oder Zimmermädchen angemessen. Für Gepäckträger ist ein halber Dinar üblich. Bei Taxifahrten wird um etwa 300 Fils aufgerundet.

Trinkgelder sind stets eine freiwillige Angelegenheit und nur zu bezahlen, wenn Sie mit dem Service zufrieden waren und dies zum Ausdruck bringen möchten.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. 

Stand Juni 2021

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